Foto: Marius AuthUnter dem Motto "Mit Spaß an der Arbeit" hatte der Arbeitgeberservice des Kreisjobcenters Fulda heimische Unternehmen aufgerufen, Fotos vom Berufsalltag einzuschicken. Herausgekommen ist ein Mosaik von Impressionen, das die Vielfalt der Tätigkeitsfelder im Vollbeschäftigungs-Kreis aufzeigt.

In Stadt und Landkreis Fulda werden vom Kreisjobcenter trotz positiver Statistik weiterhin 10.000 Menschen betreut - Menschen, die abhängig sind von staatlicher Transferleistung, und deren Familien. Darunter sind 2.000 arbeitssuchende Personen. Damit die auf dem Weg zum Sachbearbeiter im Kreisjobcenter einen Blick auf die vielfältigen Berufsbilder werfen können, haben insgesamt 13 heimische Unternehmen 33 Fotos geschickt, die neben Maloche und glänzenden Maschinen auch die menschliche Seite am Arbeitsplatz beleuchten. "Es geht bei Arbeit nicht nur ums Geldverdienen, sondern auch um Teamwork, um die sozialen Aspekte. Natürlich hilft ein Beschäftigungsverhältnis, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen - aber Arbeit hat mehr Facetten, hat ein Gesicht, Hände und eine Seele", erklärte Ulrich Nesemann vom Kommunalen Kreisjobcenter.

Eine sechsköpfige Jury bewertete die Einsendungen und prämierte am Donnerstag die drei gelungensten bildlichen Impressionen: Den dritten Platz konnte das Unternehmen "DS Smith Packaging", das im Kohlhäuser Feld seine Niederlassung hat, erringen: Konsumgüter und Displayverpackungen werden produziert, auf dem prämierten Foto wird der Azubi zum Held der Arbeit. Den zweiten Platz teilen sich die Firma Uth aus Fulda und das Grillrestaurant Kneshecke aus Dipperz. Küchenchef Michael Glas erläuterte die Ausnahmestellung der Erlebnisgastronomie in Berufswahlportfolio: "Wir haben den besten Job der ganzen Welt. Starköche verdienen sechsstellige Beträge. Wir sind umringt von gutgelaunten Menschen, die feiern - und hinterlassen kulinarische Erinnerungen." Den altruistischen Aspekt der Arbeit deckte die Arbeiterwohlfahrt Nordhessen ab, die den ersten Platz errang: "Der Fotowettbewerb war eine gute Gelegenheit, darzustellen, dass Pflegeberufe nicht nur mit Schwierigkeiten und Entbehrungen verbunden sind. Wir stellen ein selbstständiges Leben für Senioren bis ins hohe Alter sicher - das kann einem schon ein Lächeln aufs Gesicht bringen", erklärte Frank Fladung von der AWO.

 

(Quelle: Osthessen-News, Text und Foto: Marius Auth)

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