Foto: Miriam RommelHartz IV- Empfänger erhalten die Chance, endlich Arbeit zu finden

18 potenzielle Arbeitgeber stehen rund 360 arbeitssuchenden Arbeitslosengeld II- Empfängern gegenüber. Wer sich im Fuldaer Kreisjobcenter heute gut anstellt, sich überzeugend präsentiert, hat beste Chancen, mit einem Arbeitsvertrag nach Hause zu gehen. Die Zeitarbeitsmesse mit dem ungewöhnlichen Konzept findet am Mittwoch bereits zum elften Mal statt, 1. Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt spricht von einer guten Tradition, die oft in einer erfolgreichen Vermittlung münde.

„Ich hoffe, heute können wir die 500er Marke knacken“, sagt er. Gemeint ist Anzahl derer, die in den vergangenen zehn Jahren durch die Messe einen Job fanden. Fast 450 Menschen seien es bisher gewesen, freut sich Jürgen Stock, Fachbereichsleiter Arbeit und Soziales bei der Kreisverwaltung. Ein Rekord sei auch die Anzahl der teilnehmenden Firmen, 18 potenzielle Arbeitgeber präsentieren sich dieses Mal in den Räumen des Kreisjobcenters.


Zum Ablauf

Jeweils etwa 70 Personen werden gleichzeitig eingelassen, zur besseren Orientierung erhalten diese zu Beginn der Messe einen Übersichtsplan mit allen vertretenen Zeitarbeitsfirmen. In einer 15-minütigen Infoveranstaltung wird den Teilnehmern dann das Konzept „Zeitarbeit“ näher gebracht.

Danach geht es in die Messeräume: für welches Unternehmen interessiere ich mich? Wo könnte ich gut aufgehoben sein? Die Arbeitssuchenden kommen ins Gespräch mit Mitarbeitern, ist eine Stelle frei, die gefällt, kann der Lebenslauf hinterlassen werden. Läuft es richtig gut, kann direkt oder in Folge ein Arbeitsvertrag abgeschlossen werden.

Um 11 Uhr folgt eine Gruppe von 70 geflüchteten Menschen, diese hat man separat eingeladen, um besser auf deren jeweiligen Bedürfnisse eingehen zu können. „Aufgrund des Sprachlevels, welches die Teilnehmer erreichen, erhalten auch sie die Möglichkeit auf eine Arbeitsmarktvermittlung“, erklärt Jürgen Stock. Bei allen 360 Zeitarbeitsmessen-Teilnehmern sei eine Tatsache gleich: „Heute sind generell nur die Leute geladen, die motiviert und gut qualifiziert sind.“ So steige die Chance, möglichst viele in Arbeit zu bringen. „Und genau das ist das wichtigste Ziel, das uns alle antreibt“, resümiert Frederik Schmitt.

Quelle: Osthessen-News vom 25.04.2018 (Text und Foto v. Miriam Rommel)

 

 

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